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Wolfgang Müller & Roland Siegert

116 Einträge auf 12 Seiten | Aktuelle Seite 1
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Neidhardt schrieb am 08.12.2012 um 08:59:

Es wäre wirklich sehr wünschenswert, die Beiträge zu datieren. Eine fehlende Datierung erschwert die Einordnung samt Bewertung im zeitgeschichtlichen Kontext und entwertet bei bekannteren Autoren die biographische Aussage. Auch für den Archivar ist das eine unerfreuliche Marotte.

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R. Neeb schrieb am 23.06.2012 um 23:04:

Zur Zeit lese ich ein Buch aus dem Jahre 1924, das ich mir über ebay angeschafft habe und das ich sehr empfehlen kann. Es heißt: "Wanderungen mit Kaiser Wilhelm II." von Herrn Alfred Niemann. Der Autor lässt hier den Kaiser selbst zu Wort kommen. Das Buch ist wirklich hervorragend, da man hier die Möglichkeit hat die Motive des Kaisers für seine Politik aus eigenem Munde zu erfahren. Auf diese Weise kann man Kaiser Wilhelm II. am besten kennenlernen und wird vielleicht manches negative Urteil über ihn revidieren. Es gibt sehr interessante und überraschende Aussagen, vor allem zum Thema Weltpolitik.

Leider gibt es von diesem Buch keine Neuauflage. Man müsste daher versuchen es über das Internet zu bekommen. Es ist wirklich schade das zwar sehr viel über den Kaiser geschrieben wird, aber eine Autobiografie (im gewissen Sinne ist auch dieses Buch eine) in der heutigen Zeit den Deutschen nicht zugänglich gemacht wird.

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Björn H. Heß schrieb am 27.02.2012 um 22:36:

Heute - am 27. Februar - haben vor 131 Jahren Prinz Wilhelm (der spätere Kaiser Wilhelm II., *1859 +1941) und Prinzessin Auguste Victoria zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (*1858 +1921) geheiratet! VIVAT, DEM DEUTSCHEN KAISERPAAR!

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DerPhilosoph schrieb am 27.01.2012 um 12:22:

Alles gute zum Geburtstag WII!
Danke, dass Dir hier dieses Dankmal gesetzt wurde.

Wir Deutschen haben Dich nach den verlorenen Krieg nicht gut behandelt. Frust und auch viel fremde Schuld wurden auf Deinem Haupte abgeladen. Du hast diese schwere Last im Exil statt der Krone tragen müssen.
Dein Platz in der Geschichte ist ein anderer, als der, der Dir bis heute zugewiesen ist!
Diese Internetseite behandelt Dich fair. Ich behandle Dich fair und denke an Dich, mein Kaiser!

PS. Komme in 2012 wieder nach Doorn; versprochen!

... und mit den neuen deutschen Staatsoberhäuptern gewinnen wir auch keinen Blumentopf! ;-)

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sleuth schrieb am 27.01.2012 um 11:37:

Ja, genau: Alles Gute zum Geburtstag !!!
Und heute mehr denn je gilt für Deutschland: "Mehr Wilhelminismus wagen!"

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Björn H. Heß schrieb am 27.01.2012 um 07:59:

"Der Kaiser ist ein lieber Mann und wohnet in Berlin, und wär es nicht so weit von hier, so lief ich heut noch hin und was ich bei dem Kaiser wollt, ich reicht ihm meine Hand und reicht die schönsten Blumen ihm, die ich im Garten fand und sagte dann: "Aus treuer Lieb bring ich die Blumen dir", und dann lief ich geschwind hinfort und wär bald wieder hier. " (Kindergedicht aus der Kaiserzeit) 

Ein kräftiges und donnerndes: Hurra, Hurra, Hurra! auf den Geburtstag S.M. Kaiser Wilhelm II., König von Preußen!

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wilge schrieb am 12.01.2012 um 10:29:

Eine gelungene Web-Seite, die einige Dinge deutlich macht, die allgemein so nicht angesprochen werden.

Ich möchte eine Anmerkung zu der Aussage von R. Neeb machen, dass Bismarck 1878 (Berliner Kongreß) einen Fehler beging. In dieser Einfachheit ist dies sicherlich nicht richtig. 1878 lag der Krieg zwischen Preußen und Österreich erst 12 Jahre zurück und das deutsch-österreichische Verhältnis war keineswegs im Reinen (ein Zusammengehen Österreichs mit Frankreich war keineswegs ausgeschlossen). Eine zu enge Bindung an Rußland bedeutete daher eine Belastung der Beziehungen zu Österreich, so dass Deutschland sich auf Gedeih und Verderb allein an Rußland gebunden hätte, was den außenpolitischen Spielraum Deutschlands generell zu stark eingeschränkt hätte. Man muß eben immer auch sehen, was politisch machbar ist. 1881 wurde dann das Dreikaiserbündnis erneuert, was die außenpolitische Situation stabilisierte.
Die Entfremdung zwischen Deutschland und Rußland beruhte eher auf anderen Faktoren: Zum einen auf dem Panslawismus zum anderen auf politischen Strömungen in Deutschland, die dem Zarenreich durchaus feindselig gegenüber standen. So forderte z.B. 1886/87 forderte eine Koalition unterschiedlicher politischer Kräfte einen Präventivkrieg gegen Rußland, was Bismarck zu verhindern wusste. Ab einem bestimmten Zeitpunkt (Spätphase Bismarcks) war ein Bündnis mit Rußland politisch kaum noch durchsetzbar (obiges in Anlehnung an Lothar Gall: Bismarck der weiße Revolutionär).
Die Entfremdung zwischen Rußland und Deutschland war daher nicht so sehr Folge der deutschen Außenpolitik, sondern wurde letztlich von Faktoren bestimmt, die kaum zu beeinflussen waren. Insofern relativiert sich die Nichtverlängerung des Rückversicherungsvertrags dann doch um einiges. Insbesondere für die Sozialdemokratie war der Zar bzw. das despotische regierte Rußland ein rotes Tuch. Frankreich (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) hatte da keine Berührungsängste. Schon damals war in Deutschland Gefühlspolitik nicht unbekannt.

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RoBau schrieb am 28.12.2011 um 22:58:

eindrucksvoll!
Eine "Geschichte der großen Männer" oder kriegsbedingte Hetze sind natürlich überholt. Dennoch ist es okay, dass KW II eine faire Beurteilung zukommt.

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LULUI schrieb am 01.12.2011 um 19:21:

find die seite nicht sehr informativ paar infos nur aber auch gute

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J.Schwieder schrieb am 27.11.2011 um 20:41:

Nach dem Lesen vieler Bücher über den letzten Kaiser komme ich mehr und mehr zu der Erkenntnis, wie besonders dieser Monarch auch als Mensch gewesen sein muß, dass so viele Autoren, so unterschiedliche Bilder von ihm entwerfen.
Die Annäherung an Wilhelm II. ist s oft für eine Überraschung gut, sei es die Erkenntnis über die vewandtschaftlichen Beziehungen quer durch die euorpäischen Herrscherhäuser, persönliche "Schrullen" oder liebenswerte Annektoten erzählt von seiner Tochter aus der privaten Welt. Kaiser Wilhelm II. ist in seiner Gesamtheit schwer zu erfassen, es wäre wünschenswert, wenn die Öffentlichkeit sich mehr mit dieser Person deutscher Geschichte befassen würde, vielleicht ist die Zeit, 70 Jahre nach seinem Tod, ja reif dafür. Prinz Louis Ferdinand von Preußen hat die Abschaffung der Monarchie einmal als "historischen Betriebsunfall" bezeichnet.. ja - was wäre wenn. Allemal ist es gut zu wissen, dass unserem Kaiserhause das Schicksal der Romanows in Rußland erspart geblieben ist, und das mit dem Haus Doorn in den Niederlanden ein Ort besteht an dem man ganz nah Wilhelm II. auch als Mensch näher kommen kann. Besonders schade ist auch, dass die vormals so verehrte Kaiserin Auguste Viktoria fast völlig in Vergessenheit geraten ist.

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