Buch von US-Historiker McMeekin erscheint am 10. März in deutscher Übersetzung!

Der US-Historiker Sean McMeekin hat ein neues Werk „July 1914„, in dem er die Vorgeschichte des 1. Weltkriegs und die sogenannte „Julikrise“ untersucht, vorgelegt.

Er sieht die Hauptverantwortlichen für die Eskalation der Ereignisse in den Politikern und Militärs in St. Petersburg und Paris.

Erneut ein spannender Beitrag zur Diskussion anläßlich der 100. Wiederkehr des 1. Weltkrieges!
Die Mär einer deutschen bzw. deutsch-österreichischen Allein- oder Hauptschuld zerbröckelt zusehends.

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Ich persönlich habe sehr viel über Nikolaus II. gelesen und ich muß sagen, der gute Mann war nicht weniger kriegslüstern als alle Anderen.
    Sein fähigster Ministerpräsident, Stolypin, der leider einem Attentat zum Opfer fiel, oder Graf Witte, sprachen sich deutlich gegen einen Krieg aus, indem sie darauf hinwiesen, wie mittlerweile die Wirtschaft in Russland prosperierte und die Währung konvertibel wurde.
    Aber alles war umsonst und Nikolaus brachte 1912 bei einem Treffen mit den Franzosen den Trinkspruch aus, dass „man sich in Berlin wiederträfe“.
    Alles sehr markig, doch der gute Mann wäre besser beraten gewesen, sich gegen den verhaßten Rasputin durchzusetzen, der dem Ansehen seiner Familie schadete und das Ansehen des Hauses untergrub, doch da gab er einem Frager folgende Antwort: „Lieber zehn Rasputins, als einen hysterischen Anfall der Zarin“.

    Ein sehr gutes Buch zum Thema „Nikolaus II.“, seinen Schwächen und dem Einfluß der Verwandschaft sowie den Militärs:

    Radsinski, Edward – Nikolaus II.

    Der Autor ist Russe und hatte als Erster Einblick in die Geheimarchive und konnte noch uralte Zeitzeugen befragen.
    Leider wurde das Buch, das sehr viel Wissenswertes enthält und Zusammenhänge auch für den Laien durchschauen läßt, meines Wissens nach, nicht mehr neu aufgelegt.


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