„Der Feind, dem der Kaiser Urlaub gab“

Kaiser Wilhelm II. – ein unmenschlicher, eiskalter Militarist?
Daß dies ein Zerrbild ist, das nicht der Wahrheit entspricht, zeigt ein neuer Artikel von einestages, dem Zeitgeschichte-Magazin von SPIEGEL ONLINE:

Wilhelm II. gewährte im Ersten Weltkrieg einem britischen Kriegsgefangenen Heimaturlaub, damit dieser seine todkranke Mutter besuchen konnte.

Lesen Sie den Artikel bei einestages:
http://einestages.spiegel.de/s/tb/29526/britischer-kriegsgefangener-robert-campbell-hafturlaub-vom-kaiser-hoechstpersoenlich.html

 

Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Es gibt jede Menge Beispiele aus dem Leben Kaiser Wilhelm II. die zeigen, dass das Bild vom unmenschlichen, eiskalten Militaristen, unbedingt einer Korrektur bedürfen. Da wäre das Beileidstelegramm an die Gattin des ermordeten franzöischen Präsidenten Carnot (der Nation des Erzfeindes!) im Jahre 1894 zu nennen sowie, auf Bitte des französischen Botschafters, die zeitgleiche Entlassung von zwei franzöischen Offizieren, die der Spionage verdächtigt waren, dann die sofortige Hilfe des Kaisers nach dem Brand der norwegischen Stadt Alesund im Jahre 1904 und der Neubau der Stadt, finanziert aus seiner Privatschatulle, ein weiterer Brand auf russischem Gebiet, wo Wilhelm spontan 5000 Rubel zum Wiederaufbau spendete, die Reaktion des Kaisers auf den Untergang der Titanic. Im Weltkrieg setzte er sich außerdem für Rettung von französischen Kulturgut ein.

  2. Oder als ihm Edward VII. eine Hungersnot in Indien schilderte, worauf Kaiser Wilhelm II. sofort in Berlin mit den dementsprechenden Bankiers sprach und 1 Million Goldmark zur Linderung dieser Hungersnot spendete.


—  Bei diesem Beitrag sind keine weiteren Kommentare mehr möglich.  —