Bernhard Dernburg (1914): „Deutschland und England – das eigentliche Problem“

Bernhard Dernburg, Bankier und deutscher Kolonialbeauftragter, verfaßte im November 1914 für die amerikanische Wochenzeitung The Saturday Evening Post einen ausführlichen, bemerkenswerten Artikel. Darin legte er den amerikanischen Lesern die Ursachen des kurz zuvor begonnenen Ersten Weltkrieges aus deutscher Sicht dar.

Dernburg sah als Hauptursache der deutsch-englischen Entfremdung vor dem Kriege insbesondere den Aufschwung der deutschen Industrie. „Es war nicht Deutschlands Militarismus, den England fürchtete, sondern den deutschen Handel und Handelsverkehr“. Der Krieg sei nunmehr die willkommene Gelegenheit für England, den größten wirtschaftlichen Konkurrenten auszuschalten.

Wir bringen auf www.wilhelm-der-zweite.de einen Ausschnitt des Artikels in deutscher Übersetzung:
www.wilhelm-der-zweite.de/essays/dernburg.php